Kriegerkatzen

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 Was ist passiert?

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BeitragThema: Was ist passiert?    Mo Jan 28, 2013 6:56 pm

1. Kapitel

Ich wachte auf. Ich atmete schwer. Wo war ich? Was war passiert? Ich wollte gerade aufstehen da durchfuhr mich ein Blitz des Schmerzes. Ich schrie auf und sank zurück auf den Boden. Mein Bein tat weh, mein Kopf schmerzte, und ich konnte mich nicht bewegen. Plötzlich ertönte ein Stimme von hinten: „Emma! Was ist passiert?“ Ich biss die Zähne zusammen und flüsterte:“ Alles gut, ich kann mich bloß nicht…“ ich schrie wieder auf da ein Schmerz mich erfüllte. „Emma!“ das war das letzte was ich hörte bevor ich wieder unmächtig wurde.


Ich öffnete die Augen. Wo war ich? Weiße Wände umgaben mich. Eine Lampe strahlte mich an und über mich beugten sich 5 Gesichter. Ein komisch gekleideter Mann den ich nicht kannte, ein Mädchen ungefähr in meinem Alter, eine erwachsene Frau und ein kleines Baby. Und noch ein mir bekannter schwarzer Lockenkopf. Ich versuchte ein kleines Lächeln zustande zu bringen. Doch es misslang mir. Mein Blick war von Schmerz erfüllt. „Wo bin ich?“ flüsterte ich. „Du bist im Krankenhaus Der Schneefall. In Annaberg-Buchholz.“ Das war das Mädchen in meinem Alter. „Na geht es dir besser?“ Ich hüstelte und flüsterte heiser: „Ja, aber was ist los und was soll ich hier und wo ist Jade?“ Die Frau sah betreten zu Boden. Sie war meine Mutter. „Schatz, Jade ist…“ Ich hielt die Luft an. „Jade ist überfahren worden es tut mir leid!“ Ich erstarrte. Dann liefen mir die Tränen über die Wangen. „Nein wieso? Nein, nein. Bitte nicht!“ Ich drückte mich an Mama. „Willst du das Fotoalbum?“ Ich nickte traurig. „Dann nimm mal Sophie!“ Sie drückte mir meine kleine Schwester in den arm. Ein bisschen getröstet drückte ich sie an mich. Sie kuschelte sich an mich und ich lächelte leicht. Mama verließ das Zimmer und kehrte einige Minuten später ins Zimmer zurück. Sie gab mir das Album. Alles was ich liebe! War in diesem Buch aufgeschrieben gemalt und beschrieben. Ich öffnete die erste Seite. Ein Bild war ganz oben. Meine Jade. Sie schaute mich liebevoll an. Ihr brauner Körper schimmerte in der Morgensonne. Ein Steckbrief darunter. Der Stift war wie immer an der Seite fest gemacht. Ich nahm ihn zitternd in die Hand. Dann begann ich ordentlich und säuberlich zu schreiben.

Todesort: Baumannstraße
Todesart: überfahren
Todesdatum: 16.4.2099

Eine Träne rollte mir über die Wange. „Werde ich ein neues Pferd bekommen?“ Mutter nickte. „Aber niemand könnte Jade ersetzten!“ Ich sah wieder in das Buch. Auf der nächsten Seite war ordentlich eine Haarsträne von Jade eingeklebt. Darunter ein Hufeisen. Viele Erlebnisse waren hier aufgeschrieben. Ich hob den Kopf. „Wieso bin ich eigentlich hier?“ fragte ich und sah dabei auf den Mann. „Weil du ohnmächtig warst und dir außerdem den Fuß verstaucht hast. Keine Sorge morgen darfst du wieder raus und nächste Woche darfst du wieder reiten. Aber wenn es dann immer noch weh tut, kommt ihr wieder zu mir, Ok?“

In der Nacht tat ich kein Auge zu. Am morgen aß ich ein Brot und trank einen schluck Eistee. Mein Fuß war noch eingegipst. Der Arzt kam herein und machte mir den Verband ab. Er hielt mir seine Hand hin und ich nahm sie Zögerlich. Mit der einen Hand hielt ich mich am Bettrand fest, mit der anderen Hand am Arzt. Vorsichtig setzte ich meinen kranken Fuß auf den Boden. Es tat weh, aber nur kurz. Da hörte ich das Auto. Ich stand auf und humpelte durch die Tür. „Danke!“ Ich nickte dem Arzt zu und stieg ins Auto. „So!“ sagte Mama. „Wir gehen jetzt nach Hause! Essen Mittag und dann geht es zum Pferdemarkt, OK?“ Ich nickte stumm. Die ganze Fahrt starrte ich aus dem Fenster. Da waren wir zu Hause. Meine kleine 8 jährige Schwester Lilly kam heraus gerannt. Ich lächelte. Sie umarmte mich und gab mir ein Küsschen. „Emma! Du bist wieder zu Hause!“ Ich lachte. „Ja ich bin wieder zu Hause!“ Mama sagte: „das wird auch zeit. Sophie hat letzte Nacht kein Auge zu gemacht, hat nur Emma geschrien“ „Ich gehe schnell Blacky und die anderen Begrüßen!“ „Mach das aber kannst du Sophie mitnehmen?“ „Klar!“ Ich nahm meine zweijährige Schwester auf den Arm und zusammen gingen wir zum Pferdestall. Ich öffnete die große Tür und atmete den Duft der Tiere ein. Ich ging an den Boxen vorbei. Blacky, Ody… und viele mehr. Dann kam ich an die letzte Box. Sie war leer. Eine Träne lief mir über die Wange. „Emma! Los komm es gibt essen!“ Ich warf noch einen letzten Blick auf Jades Box und drehte mich dann um. Schnell lief ich in die Küche. Mama klopfte mir auf die Schulter. „Franz hat gefragt ob er nächste Woche kommen darf? Hättest du Lust? So als einführung für dein neues Pferd?“ Sie lächelte mich an. „Meinetwegen!“ murmelte ich und setzte Sophie in ihren Kinderstuhl.
Stumm setzte ich mich neben sie und begann sie zu füttern. Als sie anscheinend keine Lust mehr hatte begann ich meine Klöße die ich auf dem Teller hatte zu verschlingen. Nachdenklich aß ich auch meinen Pudding. Mama sah nicht gerade erfreut dabei zu. Als wir fertig waren gingen wir nach draußen und stiegen wieder ins Auto. Eine halbe Stunde fuhren wir. Ich nahm meinen Mut zusammen. Jade wird immer bei mir sein. Sie wacht über mir. Mit großen Schritten lief ich auf den großen Stall zu. Ich ging hinein. Laute Stimmen waren zu hören, Kinder die staunten, geschäftstüchtige Frauenstimmen und das Wiehern und scharren der Pferde. Ich gab Sophie Mama und trat hinein. Langsam schritt ich durch die Gasse und schaute mir Pferde an. Eine Araberstute blies mir ihren warmen Atem in den Nacken. Ein deutsches Sportpferd sah mich mit großen Augen an. Ich lächelte. Jedem der Pferde strich ich über die Schnauze. Ich fand alle toll aber waren sie gut genug, mein neues lieblings pferd zu werden? Ich grübelte. Ich bog in eine Seitengasse ein. Sonst hatte ich immer Ponys geritten, doch jetzt wollte ich ein großes Pferd. Ich ging durch die Gasse. Viele Pferde waren hübsch, aber keins war der Knaller. Da wurden meine Augen groß und ich wusste, das ist das Pferd was ich haben möchte. Ich quietschte vor glück. Schnell rannte ich zu Mama. „Los Komm!“ Ich zerrte sie hinter mir her bis zu der Box von einer Friesenstute. „Die will ich!“ „OK!“ antwortete Mama. Sie bezahlte und leihte sich einen Pferdewagen aus. Ich machte ihr ein Halfter um was ich immer dabei hatte und schwang mich auf den nackten Rücken. Wärme ströhmte in meinen Körper. Ich trieb und die Stute lief los. Ich lächelte und ritt über den Hof und auf die angrenzende Wiese. Da stand ein Schild. „Probereiten!“ murmelte ich vor mich hin und trieb ein wenig mehr. Nach einer Weile galoppierte ich jauchzend über die Wiese. Mit rotem Gesicht stieg ich ab und führte mein neues Pferd in den Wagen. Ich strich ihr über den Hals, gab ihr ein Küsschen und setzte mich vorne rein.

Zu Hause angekommen holte ich die Stute aus dem Wagen. Ich führte sie in den Stall und verabschiedete mich. In der Küche grübelte ich über meinen Hausaufgaben die ich nachzuholen hatte. Nach ca. einer Stunde hatte ich sie fertig. Ich packte Ranzen und rannte dann hianaus. „Ja Hallo!“ sagte ich und strich meinem Pferd über die Nüstern. „Ich nenne dich Glitzermond!“ Ich sattelte, trenste und bandagierte glitzermond und rief meine Freundin Jessie an, um sie zum reiten ein zu laden. Kurze Zeit später ritten wir in den wald und machten ein Wettrennen.



OUT: Zweite Kapitel kommt bald. Wid ein Roman
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BeitragThema: Re: Was ist passiert?    Fr Feb 15, 2013 2:57 pm

Am nächsten Morgen stand ich schon um 6 auf, obwohl mein Bus erst kurz vor 8 kam. Ich zog mich leise an und ging in die Küche. Vorsichtig machte ich die Tür zu und aß etwas. „mhm!!!!“ nuschelte ich und schaufelte die Cornflakes weiter in mich hinein. Ich schlich leise nach draußen. Quietschend zog ich die Tür zu. Schnell tapste ich zum Stall und öffnete die große Tür. Glitzermond wieherte. Ich lächelte. Schnell fütterte ich alle Pferde und trat dann in meine Box. „Hallo!“ ich gab ihr ein Leckerlie und ging wieder nach draußen. Inzwischen war es kurz vor sieben. Ich ging ins Haus. Ich frühstückte und las noch etwas ehe ich mich auf den Weg machte. Ich machte in der Schule mit und bekam die Zeugnisse. Es war der letzte Schultag. Ich lächelte. Als es klingelte machte ich in der Hausaufgabenstunde meine Hausaufgaben und fuhr dann mit dem Bus nach Hause.

Mama fragte natürlich zuerst nach den Zeugnissen. Ich holte es aus meinem Ranzen und setzte mich mit Mama an den Küchentisch.

Name: Emma Brunzwick Klasse: 5a
Deutsch: 1 Mathe: 1 Bio: 1 Geo: 1 Spanisch: 1- Englisch: 2+ Geschichte: 1- TC: 1 …

Mama sah erstaunt auf das Zeugnis. „Das muss belohnt werden… Erst bekommst du ein Eis. Dann machen ich und du einen Ausflug“ Als Mama sah wie ich ein gelangweiltes Gesicht machte meinte sie: „Aber doch nicht mit dem Auto oder Fahrrad oder sonst was, sondern per Pferd. Eine zweitägige Reise. Ist das eine gute Idee?“ Ich strahlte und fiel Mama um den Hals. „Aber…“ meinte Mama noch. „Was aber?“ fragte ich und verzog mein Gesicht. „Wir können erst morgen los weil wir noch einkaufen gehen müssen. Einverstanden?“ „Ja“

Den Tag verbrachte ich mit packen. Kurz vor dem Tee ging ich mit Mama einkaufen. Wir hatten eine lange Einkaufsliste:
Äpfel
Zucker (Leckerlis für Pferde)
Neue Stiefel (für mich und Mama)
Ein Proviantkorb
Wasser und Limoflaschen
Decken


Uns viel nichts mehr ein. Wir kauften alles und fuhren dann nach Hause. Kathrina, unser Kindermädchen, schaute aus dem Fenster. Wir stiegen aus dem Auto und gingen ins Haus. Das Essen stand schon auf dem Tisch. Ich umarmte Kathi (wie ich sie nenne) und setzte mich. Sie holte Lilli und Sophie und wir fingen an zu Essen. „Prima… „ Ich gähnte und streckte meine Arme. „Mama ich gehe ins Bett, ich will ausgeschlafen sein für Morgen“ „Ja gut mein Schatz“ Mama gab mir einen Kuss ich gab Sophie und Lilli einen Kuss und Kathi wurde umarmt. Lächelnd verschwand ich im Bad und wenig später lag ich m Bett. Ich kuschelte mich ein und schlief schnell ein.

OUT: Ist noch mit erstes Kapitel
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